Yoga ist das Ankommen des Geistes im Körper



Ananda

Wörtlich aus dem Sanskrit bedeutet der Name "Abwesenheit von Unglück"; also "Glück", "Glückseeligkeit"

D ie Lotusblume gilt in den östlichen Ländern als Sinnbild der Reinheit und Schönheit und hat wesentliche religiöse Bedeutung. Im Buddhismus wird das Wachsen der Pflanze aus dem Schlamm als Symbol für das Erscheinen von Erleuchteten in Schmutz, Chaos und Illusion der Menschenwelt verwendet.


Der Lotus hat eine besondere Oberflächenstruktur die Wasser, Staubpartikel, Schlamm sowie Mikroorganismen, die sie krank machen können, abperlen lässt. Wissenschaftler arbeiten daran dieses biologische Phänomen nutzbar zu machen. Der Lotus wird jedoch meist als Nutzpflanze angebaut. Die Bestandteile des Lotus sind fast 100% essbar. Die knackigen Wurzeln, Blätter, Samen und Stängel finden in der chinesischen und indischen Küche vielfältige Verwendung für köstliche Gerichte, und enthalten neben Mineralien und Spurenelemente auch Vitamine. Aus den Wurzeln gewinnt man die kostbare Lotuswurzelseide, die heute selten zu bekommen ist und aus der früher in einigen Regionen der Stoff der Mönchsgewänder gefertigt wurde.


steine_02.jpg



Yoga


Der Begriff Yoga hat seinen Ursprung im alten Indien und steht für die Vereinigung von Körper, Geist und Seele. Seit vielen Jahrhunderten ist diese traditionelle Bewegungslehre ein idealer Weg zu innerer Ausgeglichenheit und Lebensfreude. Regelmäßiges Üben fördert ein völlig neues Körpergefühl. Es steigert die Konzentration und optimiert die Körperhaltung. Verspannungen und Blockaden im Muskelgewebe werden gelöst. So entsteht ein harmonisches Gleichgewicht von Körper, Geist und Seele, das sich positiv auf die Gesundheit auswirkt.

Yoga und Religion
Die traditionellen Definitionen einer Religion treffen auf Yoga nicht zu - es ist eine Methode, die sich mit den unterschiedlichen Lehren und Inhalten verbinden kann. Alle Kulturkreise und Religionen können Yoga praktizieren.



Ayurveda



Ayurveda ist eine alte Heilkunst aus Indien, deren älteste schriftliche Aufzeichnungen etwa bis ins Jahr 1500 v. Chr. datiert werden. Auch heute erfreut sich Ayurveda großer Beliebtheit und in seinem Heimatland Indien ist die Heilkunde des Ayurveda ein gleichwertiger Studiengang wie Schulmedizin und Homöopathie.
Die Philosophie des Ayurveda betrachtet das Universum, die Kräfte der Natur, die Gesellschaft, und den einzelnen Menschen als miteinander verbundene Komponenten, die zusammenspielen und sich gegenseitig bedienen. Die Vorgänge im Menschen werden als ein Abbild der äußeren Kräfte gesehen: der Makrokosmos des Universums findet sich im Mikrokosmos des Menschen, jeder einzelnen menschlichen Zelle, wieder. Der Mensch selbst wird als eine Einheit von Körper, Geist und Seele betrachtet. Die Seele ist ewig, der göttliche Anteil eines jeden Menschen. Der Geist ist die einzigartige Ausprägungsform eines Menschen, die den Verstand und alle Emotionen beinhaltet. Der Körper ist das Haus, in dem die Seele wohnt, die Form, die die Seele benötigt, um sich ausdrücken zu können. Nach der Lehre des Ayurveda ist ein Mensch dann gesund, wenn Körper, Geist und Seele sich im Einklang befinden.
Die Heilkunde gibt viele wertvolle Tipps, wie ein Leben in Balance erhalten werden kann, beziehungsweise wie das, was aus der Ordnung geraten ist, wieder ins Lot gebracht werden kann. Dabei wird nicht nur körperliches Unbehagen betrachtet, geistiges und seelisches Unwohlsein werden mit derselben Nachhaltigkeit berücksichtigt. Der Ayurveda behandelt jeden Menschen als einzigartiges Individuum, eingebettet in seine augenblicklichen Lebensumstände. Lösungen werden auf den Einzelnen persönlich zugeschnitten. In die Beratung und Behandlung mit einbezogen werden Lebensstil, Ess- und Schlafgewohnheiten, Arbeitsstil und die familiäre Situation, da sich alles auf die Balance eines Menschen auswirkt.




OM



OM ist jener Laut, welcher gemäß dem Yoga der Ursprung der Schöpfung ist und durch den der Mensch wieder zurück zu seinem Ursprung findet.
Die Silbe OM wird ausgesprochen, um den innersten, nicht aussprechbaren, nicht benennbaren Kern zu erreichen.
OM, intoniert als AUM, steht für den Wachzustand=A, den Traum=U und den Tiefschlaf=M, sowie seine drei Vermögen: Handeln, Erkennen und Wollen.
Es steht auch für den Morgen, Mittag und Abend.
Es ist sehr wichtig bei der Aussprache von OM das “O” richtig aus zu sprechen. Es wird mit einem langen “O” ausgesprochen.
Om wird aber auch mit den drei Buchstaben “A”, “U”, und “M” gebildet, aber nur weil im Sanskrit A und U kombiniert den Laut O bilden, das gilt aber nur für die verbale Aussprache. In der mentalen Aussprache bilden wir aber den reinen Ton O, nicht A und U zusammen.
Deshalb besteht das innerlich gesprochene OM nur aus zwei Buchstaben, nicht aus drei. OM soll so intoniert/angestimmt werden, daß beide Buchstaben gleich lang und stark sind.

Swami Nirmalananda Giri Übersetzung aus seinem Buch "OM Yoga"