Reiseberichte vergangener Yogareisen


Yogareise nach Tirol ins Naturhotel LechLife

vom 17. - 24.03.2019






Yoga, Berge, Schnee und Wandern










Hier finden Sie einen Bericht über diese schöne und erholsame Reise: Blogbeitrag



Berichte über Yogareisen nach Madeira



Yogareise ins Hotel Estalagem auf Madeira vom 15. - 22. März 2018

„Welcome home“ - so schön war die Begrüßung bei meiner dritten Yogareise ins wunderbare Hotel Estalagem, dass ich mich wie zu Hause angekommen fühlte! Der freundliche und warmherzige Empfang durch Hoteldirektor Nuno, der Leiterin der Rezeption, Graca und den vielen anderen Mitarbeitern an der Rezeption und im Service lässt das Herz höher schlagen.

Diesmal war es eine kleine, vom Alter her gemischte und dennoch recht homogene Gruppe. Einige litten noch an den Nachwirkungen heftiger Infekte und äußerten ihren sehnlichsten Wunsch dahingehend „endlich gesund zu werden“. Meditation, Entspannung, Beseitigung von Rückenproblemen waren andere Absichtsäußerungen für dieses Woche.

Der Winter hatte das kleine Örtchen Ponta do Sol schwer im Griff gehabt: Sturm und Regen hatten sichtbare Schäden am Ufer hinterlassen und die Pflanzen hatten durch das hoch spritzende Salzwasser gelitten. Wir hatten das Glück, gerade zu Beginn des Wetterwechsel angekommen zu sein. Der Wind war zwar noch ein wenig kühl, aber die Sonne kam immer öfter durch. Während sich zu Beginn noch die Sauna und der Indoorpool oder das Jakuzzi größerer Beliebtheit erfreuten, kamen wir gegen Ende der Woche dazu, im Außenpool zu schwimmen und uns mit Blick auf die Weite des Ozeans zu sonnen.

Durch die Yogastunden und die Mahlzeiten war der Tagesablauf wie immer sehr vorgegeben. Morgens begann ich zunächst mit sanften das Ankommen unterstützenden Bewegungen, die sich zum Ende der Woche zu einem Sonnengruß entwickelten, den alle gerne praktizierten. Selbstverständlich achtete ich darauf, dass jede ihren Kapazitäten entsprechend üben konnte. Sämtliche Bewegungsrichtungen der Wirbelsäule sollten ebenso zum Zuge kommen wie die Stabilisierung des Atemflusses. Wie gewünscht flossen unterschiedliche Meditationen ein: Gehmeditation, Herzchakrameditation, Meta-bhavana-Meditation aber auch sanfte Tiefenentspannung mit und ohne Klangbegleitung.

Mit Freude spürte ich das Interesse für die Frage, was das Ziel des Yogaweges ist und welche Möglichkeiten für diesen Weg angeboten werden. Natürlich war es nur ein kleiner Einblick in ein weitreichendes Feld, aber mir ist es immer wieder ein Anliegen, Yoga als etwas anderes als Gymnastik auf der Matte zu vermitteln!

Für die freie Zeit ergaben sich alleine oder gemeinsam genügend Möglichkeiten. Unter anderem gab es das Angebot, einen Ausflug nach Funchal zu machen. Von dort wurde uns begeistert berichtet, wie viel wärmer es an diesem Tage dort gewesen sei. Aber auch bei uns kletterten die Temperaturen und ein absoluter Höhepunkt war eine Levadawanderung zu einem Wasserfall und den 25 Quellen. Bei strahlendem blauem Himmel wurden wir auf ca. 1200 m Höhe abgesetzt. Von dort ging es bei überraschend kühlem Wind erst mal ewig bergab. Gut ausgeschildert erreichten wir den Wasserfall: dank des wochenlangen Regens war er ausgesprochen beeindruckend und Brunis Schirm tat gute Dienste. Weiter ging es über viele Treppen bergab und eine Levada entlang bis zu den 25 Quellen. Ein Picknick auf einem sonnigen Plätzchen stärkte uns für den Rückweg. Zunächst folgten wir der Levada zurück, nahmen aber dann einen anderen Weg zum Tunnel – ein abenteuerliches Erlebnis dank Taschenlampen. Der Ausblick zum Ozean am andern Ende war beeindruckend und nach einem weiteren einfachen Spazierweg gelangten wir an den vereinbarten Treffpunkt. Der Fahrer war pünktlich zur Stelle und erfreute uns noch mit einer kleinen Rundfahrt an der Küste entlang über Calheta Beach.

Danke an euch alle für diese wunderbare Woche. Es berührt mich selbst immer wieder, wie sehr ich mich auf diesen Yogareisen in Einklang mit meinem Herzen befinde. Auch danke ich euch für die wunderbaren Rückmeldungen am Ende der Woche und wünsche allen noch viele positive Erinnerungen in euren Körperzellen. Nährt und bewahrt sie!

Ulf-Dieter, der immer noch im Krankenhaus in Funchal liegt, drücken wir die Daumen! Mit 88 Jahren eine solche Reise anzutreten, um seiner Frau das Yoga zu ermöglichen, ist bewundernswert. Möge auch er sich getragen fühlen!!!
Barbara Sylvia Kemkes, im März 2018



Yogareise vom 23. - 30. März 2017 ins Hotel Estalagem auf Madeira


Hatha Yoga – Freude und Leichtigkeit


Zum zweiten Mal durfte ich eine Reise an diesen wunderbaren Ort auf Madeira als Yogalehrerin begleiten. Ich wurde herzlich begrüßt von den Angestellten und erst mal zur großen Neuerung geführt: einem wunderbarem Yogaraum – seit November 2016 fertiggestellt. Unter Bäumen mit Ausblick ins Grüne gelegen bietet er viel Platz auf angenehmem Holzboden, und ist beheiz- und klimatisierbar.

Dann war es Zeit für die Begrüßung der Gruppe. Bunt gemischt vom Alter und der Yogaerfahrung her, aber bereits zu diesem Zeitpunkt bereit zu herzlichem Lachen, hatte ich gleich ein gutes Gefühl. Beim gemeinsamen Essen konnten erste Kontakte geknüpft werden. Das Essen erfreute uns zunächst über die Augen und dann auch über die Zunge – der Service war freundlich und aufmerksam. Wir konnten zunächst kaum glauben, dass wir die freie Wahl zwischen Menü oder Speisekarte hatten. 3 Gänge erwiesen sich im Laufe der Woche dann als manchmal zu reichlich, doch die Verführung war immer wieder groß.

Morgens von 7.30 – 9.30 Uhr trafen wir uns dann zur ersten Yogaeinheit im Yogaraum. Ich begann mit Qui Gong Übungen zum warm werden und um die Energie in Fluss zu bringen. Darauf baute ich im Laufe der Woche langsam die asanas und asanafolgen auf und steigerte die Anforderungen. Für manche schien es zunächst zu sanft zu sein. Doch am Ende siegte die Erkenntnis, dass es gut getan hat, auch mal sanft zu üben und vor allem so zu beginnen. Je nach Verfassung der Teilnehmerinnen – diesmal waren es nur Frauen – gab es mal mehr Yoga Nidra/Tiefenentspannung oder weniger und eine entspannendere oder kräftigendere asanapraxis. Theorie nach Interesse und Nachfrage, chanten, Atemübungen und leichte Meditationen ergänzten die Praxis.

In Bewegung gekommen war der Hunger im Anschluss groß und wir verbrachten entspannte Zeit beim Frühstück und dem reichhaltigen Buffet. Es gab einen regen Austausch mit gegenseitigem Kennenlernen. In den ersten beiden Tagen erholte sich jede in der freien Zeit für sich am Pool, beim Wandern, am Meer, bei der Massage oder den kleinen Lädchen des hübschen Ortes Ponta do Sol. Am dritten Tag entschloss sich die gesamte Gruppe zu einer leichteren Levadawanderung ohne steile Abhänge und der Notwendigkeit schwindelfrei zu sein. Mit einem kleinen Bus des Hotels fuhren wir - mit einem Abstecher zu einem beeindruckenden Aussichtspunkt - zur Levada da Girao, von wo aus wir bis Boa Morte wanderten. Ein kleines Picknick zwischendrin stärkte uns. Nach einem Erfrischungstrunk am Zielpunkt wurden wir dort wieder abgeholt und kamen erfüllt wieder im Hotel an. Von 16.30 – 18.30 Uhr wie jeden Tag fand die Abendeinheit Yoga statt. Nach der Wanderung gab es für die Beine Gelegenheit zur Entspannung und zu Ausgleichsbewegungen. An anderen Tagen fand sich Raum für Fragen und Erläuterungen zur Yogaphilosophie. Mit großer Freude spürte ich das Interesse und freute mich, mehr als asanas zu vermitteln.

Ein weiterer Ausflug führte viele nach Funchal – vor allem unsere Schweizerinnen feierten große Erfolge beim shopping. Wir lachten viel und laut und hatten unsere Freude an- und miteinander. Leichtigkeit und Freude – das Motto der Woche schien bei allen immer mehr Fuß zu fassen. Insgesamt wurde die Atmosphäre des Ortes, die Yogaeinheiten und die Umgebung als äußerst wohltuend und angenehm empfunden. So schrieb mir eine Teilnehmerin: „Ich möchte mich nochmal bei Dir für das schöne Seminar bedanken. Es waren sehr schöne kraftvolle Übungen und meine Nackenbeschwerden sind auch deutlich besser geworden. Ich habe viel Kraft, Inspiration und Erfahrungen für den Alltag mitgenommen…. Ich genieße es immer sehr, mich mit Menschen zu unterhalten und zu lachen, die aus den unterschiedlichsten Bereichen kommen. Sie geben mir Anregungen und neue Ideen.“ Ich glaube, dass die Gruppe sich diesen Worten gerne anschließt und könnte mir vorstellen, dass ich die eine oder andere mal wieder auf einer von mir begleiteten Yogareise wiedersehen werde. Danke an alle, die zu dieser besonderen Reise beigetragen haben. Ich freue mich auf das nächste Mal!

Barbara Sylvia Kemkes, im April 2017



Yogareise in die Toskana



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Hatha Yoga


Freude und Leichtigkeit im Resort Roccamare


vom 10. - 17. Juni 2017[/h13





Noch immer schwingt Italien, die Toskana, in mir nach: Pinienwald, Zypressen, Oleander, Korkeichen, das Meer, der Strand, die Zikaden, die laue Luft, das Essen auf der Terrasse, Vincenzo und die anderen liebevollen Servicekräfte, die italienische Sprache, die Abende nach dem Essen und das laut schallende Lachen der Gruppe und natürlich die Yogapraxis im Freien – morgens am Strand, abends unter einem großen Pinienbaum auf der Wiese im Garten …… eine wundervolle Woche durften wir in dieser bezaubernden Umgebung verbringen.

Gleich bei der Begrüßung stellte sich heraus, dass die Gruppe sehr unterschiedliche Vorerfahrungen im Yoga mitbrachte – wie es oft so ist. Einig waren wir uns darin, dass wir gerne draußen üben wollten. Auch für mich eine recht neue Erfahrung, doch vor allem die morgendlichen Stunden am Strand mit Blick auf das sanft ruhende weite Meer werden uns allen in unvergesslicher Erinnerung bleiben. Die ideale Umgebung, um weg vom Alltag zu sich selbst zu kommen. Das Wahrnehmen der Sinne – hören, fühlen, sehen, schmecken, riechen – schaffte den Raum, um in sich hineinzuspüren - Körper, Atem und Geist wohlwollend ohne Ablenkung zu erleben. Langsam wuchs die Gruppe zusammen – die Praxis wurde dynamischer – abgestimmt auf den Sand als Untergrund oder die Wiese lernten die Teilnehmerinnen und unser Quotenmann unterschiedliche asanas und leichte vinyasas. Wer es gewohnt war, sehr kraftvoll zu üben, konnte eine atembetonte sanfte Yogaart kennen lernen, die vor allem dazu gedacht ist, zu entschleunigen und den eigenen Körper, Atem und Geist zu erfahren. Was wirkt in mir, was beschäftigt meinen Geist, wie komme ich innerlich zur Ruhe? Wie eine Teilnehmerin richtig formulierte: wir nehmen immer etwas mit von dem was wir erleben – manchmal etwas anderes als wir erwartet haben….. wie wunderbar, dass das Leben Überraschungen bietet! So zeigte das Feedback zur Halbzeit, dass wirklich jede/r einen andern Aspekt besonders wahrgenommen und für sich als wichtig erachtet hatte.

Nach der Yogapraxis am Strand wartete das Frühstück auf der Terrasse. Lebhaft schwatzten alle munter miteinander. Erfahrungen wurden ausgetauscht, Pläne geschmiedet und je nach Wunsch wurde der Tag geplant. Die Sonnenschirme am Strand boten Schutz zum Abhängen, Lesen, Schlafen… das Meer bot sich traumhaft zum darin baden an ….. die Bar offerierte kleine Snacks und Getränke …. Castiglione della Pescaia war mit dem Auto oder Bus schnell zu erreichen zum Shopping oder um in einem der zahlreichen Cafés und Restaurants zu verweilen … schnell verflog der Tag bis zur Abendeinheit Yoga im Schatten der Pinie. Zeit für Fragen und yogaphilosophische Erläuterungen vor der Praxis, die ich mal dynamischer, mal statischer gestaltete – je nach Befindlichkeit der Gruppe. Entspannt und immer erholter lockte uns dann das Abendmenu: drei Gänge, die wir aus drei Vorschlägen auswählen konnten und im Anschluss ein Dessertbuffett, dem nur schwerlich zu widerstehen war – zumindest für die süßen Naschkatzen unter uns. Wein, Grappa und der italienische cafè gehörten für viele dazu.

Das herzliche Lachen tönte erfrischend und wohltuend. Herzlichen Dank an diejenigen, die mit ihrer Schlagfertigkeit so oft dafür gesorgt haben. Professionelle Komiker hätten nicht besser für die Stimmung sorgen können! Freude und Leichtigkeit waren immer intensiver spürbar! Soooooo traumhaft war die Zeit, dass sie wie im Flug verging und von Herzen verabschiedeten wir uns voneinander. Eine erholsame, erkenntnisreiche gemeinsame Zeit bleibt in der Erinnerung und hoffentlich noch lange in den Körperzellen gespeichert. Danke an die Gruppe, die ich mit vollem Herzen aus Freude begleitet habe und wenn wir uns mal wiedersehen sollten: die Freude ist auf meiner Seite!
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Yogareise an die Algarve vom 13. - 20. November 2016


Suites Alba Resort & Spa: Zur inneren Mitte finden mit Hatha-Yoga



Früh am Morgen landete das Flugzeug in Faro auf einem im Umbau befindlichen Flughafen. Trotz der Baugerüste überall versprach die Sonne schon Wärme und einen Vorgeschmack auf Urlaubsgefühle. Während des Transfers zum Hotel konnten wir dann noch mehr von der grünen Landschaft, dem blauen Himmel und dem Meer sehen und erste Kontakte im Gespräch knüpfen. Angekommen wurden wir überaus freundlich begrüßt. Maria zeigte uns das Gelände und anschließend saßen wir auf der Terrasse im herrlichsten Sonnenschein und fragten uns, ob wir wohl die richtige Kleidung eingepackt hatten. Ich hatte schon mal meine Sonnenbrille vergessen – ein fataler Fehler, der durch die freundliche Geste eines Mitreisenden ausgebügelt wurde, der mir eine leihen konnte. Vielen Dank nochmal – ich brauchte sie täglich! Wir konnten es kaum fassen, dem Novemberwetter in Deutschland so wunderbar entkommen zu sein und freuten uns von der ersten Minute an über diese Reise!

Die gesamte Anlage begeisterte uns: der Blick auf Küste und Meer, der Salzwasserpool mit Liegestühlen zum Entspannen, das Spa mit Saunen, Indoorpool und Massageangeboten und nicht zuletzt der kurze Weg bis zum Strand. Die Karstlandschaft ist beeindruckend, das Wasser war kalt aber herrlich erfrischend und der Sand so goldgelb und einladend. Das Personal ist überaus freundlich und das Essen einfach phantastisch!

Kurz nach Sonnenaufgang über dem Meer begann der Morgen mit Yoga in einem Yogaraum, von dem aus der Blick direkt aufs Meer zeigt. Die Yogapraxis gestaltete ich sanft bewegend im Atemfluss oder statisch verweilend in einer asana in der Morgeneinheit. Konzentriert auf den Atem eingehend, somit sehr entspannend bis hin zur Meditation leitete ich in der Vorabendzeit an. Trotz der Skepsis der TeilnehmerInnen wurden meine Impulse zum chanten – vedischen tönen, zur Mantrapraxis und zur Meditation bereitwillig aufgenommen. Erstaunt stellten manche fest, dass die ursprüngliche Abneigung vielleicht doch von etwas fernhält, was gut tut. Ich freute mich über die Offenheit, das Mitgehen und die Resonanz. Diejenigen, die noch wenig Erfahrung mit Meditation hatten, freuten sich über ihre Erfolge, den Geist zur Ruhe zu bringen. Begeistert konnten alle am Ende der Woche feststellen, wie gut sie heruntergekommen waren von dem sonstigen Lebenstempo, sich entspannt und erholt hatten.

Das Frühstück konnten wir bis auf einen Tag immer draußen auf der Terrasse genießen. Das Buffet stellte für jeden etwas bereit. Gerne dehnten wir die Zeit der Muße nach der Yogaeinheit bis gegen Mittag aus und erfreuten uns an Luft, Sonne, Meer und den interessanten Gesprächen.
Im Anschluss ging jede/r gerne den eigenen Interessen nach. Die Zeit bis zur zweiten Einheit um 17 Uhr verging mit auf den Klippen spazieren gehen, fotografieren, am Strand liegen, in die Wellen tauchen, abhängen am Pool, Saunagängen, Massagen und Fitnesstraining. Einige Male erlebten wir den Sonnenuntergang schweigend als Einstieg in die Yogapraxis.

Den Abend beschlossen wir mit dem herrlichen Dinner, das uns äußerst beeindruckend serviert wurde: das Geschirr, das Arrangement, die Düfte und der Geschmack werden uns ewig in Erinnerung bleiben. Dazu das freundliche Serviceteam, das sichtlich Freude an uns hatte. Der Rotwein tat ein übriges, um die Laune zu steigern. So sanken wir jeden Abend müde aber bestens gelaunt nach vielem Lachen, heiteren und ernsthaften Gesprächen in unsere Betten. Ich glaube sagen zu dürfen, dass es für alle eine wunderbare Woche war und am Ende alle ein bisschen mehr zu sich gekommen sind – mehr in ihrer Mitte angekommen.

Barbara Sylvia Kemkes, November 2016



Yogareise ins Naturhotel Baltrum vom 4. Juni – 11. Juni 2016


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Widerstandsfähigkeit durch Hatha-Yoga erlangen


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Yogaurlaub auf einer Insel – etwas Besonderes, Wunderbares! Allein der Raum des abgeschiedenen Seins – spürbar durch die Anreise mit der Fähre - ist schon ein Erlebnis, ein Teil des Weges hin zu dem Raum, in den man durch die Yogapraxis hineingeraten kann. Die Fähre legte in Messmersiel ab und fuhr hinein in die untergehende Sonne – eine angenehm frische Brise legte sich auf die Haut. Die Seeluft erfreute die Lunge und schon fiel etwas ab von dem, was wir täglich im Alltag so aufnehmen. Auf der Insel gibt es keine Autos und auch Fahrräder sind limitiert. Eine herrliche Ruhe breitet sich aus – abhängig natürlich von der Stärke des Windes.

Angekommen auf der Insel Baltrum zogen wir mit dem für uns abgestellten Gepäckwägelchen über die Insel ( Bei größeren Gruppen wird das Gepäck abgeholt, doch wir waren nur zu zweit und marschierten deshalb alleine los.). Die Bewegung nach der längeren Anreise tat gut und so kamen wir im Naturhotel Baltrum durchwärmt an. Sofort gewannen wir einen angenehmen Eindruck von dem Gastgeber Oliver Noppen und dem Haus. Nach Einnehmen der Zimmer hielt mich nichts davon ab, den Strand und das Wasser zu erkunden. Ein rotglühender Wolkenhimmel und eine ins Endlose weisende Sandfläche begrüßten mich und luden zu einem ausdauernden Strandspaziergang ein. So klein wie man glaubt ist die Insel allerdings gar nicht und so entschloss ich mich dann doch zu einer Umkehr – voll von reiner Nordsee-Prana-Energie und fröhlichen Herzens, dass ich diese Reise begleiten durfte.

Am nächsten Tag hatte ich Zeit, die Insel auf einer Wanderung durch die Dünen kennen zu lernen und wieder einmal merkte ich, dass man doch nicht so schnell „bald rum“ ist, wie der Name der Insel vermuten lässt. Bemerkenswert ist außerdem die vielfältige Vegetation auf der Insel. Der Charakter der Umgebung ändert sich je nachdem welchen Weg man einschlägt von einer Strand- zu einer Dünen-, einer Weide- und einer Waldlandschaft! Was mich vor allem noch begeisterte war der Rosenduft, der sich aufgrund der blühenden Heckenrosen ausbreitete. Andere waren beeindruckt von den blühenden Holunderbüschen oder den verschlungenen Bäumen auf der Insel.

Vor dem Abendessen dann lernte ich die 11 Teilnehmerinnnen der Yogareise bei einem gemeinsamen Treffen kennen. Alles sehr sympathische Frauen, die aus den unterschiedlichsten Gründen – mit mehr oder weniger Yogaerfahrung – sich zu dieser Reise entschieden hatten. Anschließend durften wir das dreigängige sehr wohlschmeckende Abendessen zu uns nehmen, dass der Hausherr speziell für uns als Yogagruppe zubereitete. Fisch gab es reichlich und die Dekoration aus Blütenblättern in vielen Variationen war sehenswert.

Erfahrungsgemäß haben die Teilnehmerinnen unterschiedliche Yogaerfahrungen und es ist immer wieder spannend, sie in ihren Vorstellungen und Wünschen zu erleben, kennen zu lernen und dann dahin zu führen, wo für mich der Yogaweg seine Berechtigung und Bedeutung hat. Mit Freude konnte ich beobachten, dass neue Impulse aufgenommen und Erkenntnisse gewonnen wurden. Im Laufe der Woche konnten wir von dem eher körperorientierten sportlich angehauchten Üben zu meditativeren Übungsformen übergehen. Auch dies für viele eine neue Erfahrung, die manche sehr begrüßten, während andere noch nicht so viel damit anfangen konnten.

Ein besonderes Highlight war die Yogamorgenpraxis am Strand. Die wärmenden Sonnenstrahlen auf dem Gesicht, den Sand unter den Füßen, den Wind in den Haaren und den Duft des Wassers in der Nase waren wir den Elementen sehr nahe und in Kontakt mit dem, was innen und außen verbindet.

Desgleichen fand das chanten, das Tönen vedischer Mantren, große Gegenliebe. Das freute mich besonders, da auch ich es sehr schätze.

Während des Tages waren Abhängen am Strand, das Durchwandern der Insel, der Genuss von Kaffee und Kuchen aus einem reichhaltigen verführerischen Angebot, lesen oder das Durchstöbern der tatsächlich vorhandenen kleinen Geschäfte beliebte Beschäftigungen. Das Frühstück und das Abendessen nahmen wir an 4erTischen ein, was ein Gespräch in kleinen Gruppen ermöglichte. Es war immer wieder spannend, von den Erlebnissen aus dem Leben der Teilnehmerinnen zu hören: sei es die Weltreise, das alltägliche Leben aus Beruf und Familie, die Yogapraxis – es gab nie Langeweile und sehr angenehme Unterhaltungen.

Besonders angetan waren alle, die es erlebten, von den Massagen von Frau Anke Große-Wilde, der Gattin des Hotelbetreibers! Sei es die Fußreflexzonenmassage, die Gesichtsbehandlung oder die Körpermassage – eine Verwöhnung und ein Erlebnis der besonderen Art! Sehr zu empfehlen!

Alle betonten, wie entspannt sie sich fühlten, wie gerne sie an diesem Ort waren und wie wohltuend alles auf sie wirkte. Einige blieben noch 1 bis 2 Tage länger, andere wären gerne länger geblieben. Alles in allem eine wunderbar erholsame Woche – und das denke ich, gilt für alle, die dabei waren.

Die Erfahrungen und Wirkungen während der Yogawoche haben zudem bei vielen dazu geführt, dass sie regelmäßig begonnen haben, alleine oder in einer Yogaschule Yoga zu üben. Andere haben erkannt, dass sie doch eher in eine andere Richtung tendieren. Auch das ist ein Weg der Erkenntnis.

Ich bin dankbar, dass ich Menschen begleiten darf, Yoga kennen zu lernen, zu vertiefen oder neu zu erfahren – und das mit einem so netten und kompetenten Team wie das von Neue Wege Reisen:-).

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Im Juli 2016
Barbara Sylvia Kemkes
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Yogareise ins Seminar Center Olympos, Türkei Mitos vom 2. - 9.11.2014
Mit Hatha-Yoga die innere Mitte finden
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Aus dem nebligen Deutschland flogen wir voller gespannter Erwartungen Richtung Süden in die Türkei. Bei der Ankunft in Antalya begrüßte uns blauer Himmel und eine warme Sonne. Der Transfer ins Seminarhaus Olympos Mitos verlief problemlos. Je näher wir kamen, desto unberührter wurde die Natur. Der Anblick des Meeres ließ das Herz höher schlagen.

Freundlich wurden wir begrüßt, bezogen unsere Unterkünfte und bekamen eine Kleinigkeit zu essen. Da die meisten Teilnehmer erst spät abends erwartet wurden, war die Gruppe noch recht klein. Die Zeit verging wie im Flug bis wir das hervorragende Abendbuffet plünderten.

Am nächsten Morgen begann der Yogakurs zunächst mit Übungen, die die doshas (Elemente im Körper) ins Gleichgewicht bringen und daraus entwickelten sich aktivere asanas (Körperübungen) im Atemfluss. Nach dem reichlichen Frühstücksbuffet wurden wir mit den Angeboten der Woche vertraut gemacht und anschließend wanderten wir hinunter zum Meer. Es zog alle in seinen Bann – manche wagten schon ein Bad – und alle verbrachten den Tag bis zum Beginn der nächsten Yogaeinheit nach ihren Wünschen. Die abendliche Yogapraxis bestand aus Rezitation, Yogaphilosophie in Verbindung zum Thema der Woche „Den Blickwinkel auf sich selbst verändern“ und Yogaasanas zum sich selbst spüren und sich der eigenen Kraft bewusst werden. Das Abendessen war wiederum einladend als Buffet angerichtet und alle lobten die Auswahl und Zubereitung der Gerichte. Vorspeisen, Salate, Suppe und warme Gemüse, ab und zu Fleisch und Fisch begeisterten uns während der gesamten Woche.

So vergingen die Tage bei hervorragendem Wetter mit der morgens und abends stattfindenden Yogapraxis, den Wanderungen und Ausflügen. So gab es eine Fahrt nach Adlasan mit Wanderung und Bootsfahrt, eine Wanderung durch die Umgebung zum Gölek – Pfannkuchen essen, einen Marktausflug nach Kolkatta und individuelle Ausflüge in die wunderbare Umgebung. Das Meer zog alle magisch an und die letzten Tage war der Strand und vor allem das Café Gold Olympia ein gern erreichtes Ziel.

Zu dieser auslaufenden Saison waren nur noch wenige Menschen vor Ort. Die Ruhe war herrlich. Die Granatäpfel waren reif für die Ernte und wir genossen sie ausgiebig. Die Olivenernte war in vollem Gang und wir konnte beobachten, wie die Männer gemeinsam arbeiteten. Die Abendstimmung oberhalb des Olivenhains vor dem oben gelegenen Yogaraum war traumhaft und teilweise konnten wir wunderbare Meditationen mit Blick in die weite Natur erleben.

Ein Höhepunkt war die Herzchakrameditation am letzten Vormittag gemeinsam mit der offenen Gruppe auf dem Dach des Yogaraums bei Sonnenaufgang. Das Singen rund ums Lagerfeuer mit Begleitung durch einen exzellenten Gitarrenspieler, die Suche nach Liedtexten und das gemeinsame Üben des türkischen Liebesliedes „Azteka“ werden wir als schöne Erinnerungen behalten.

Insgesamt waren die Teilnehmer von ihren Ferien begeistert. Die türkische Gastfreundschaft und die freundliche Behandlung durch das Personal hat sicher viel dazu beigetragen. Zu nennen sei nur die abendliche Bettflasche, die wir auf Wunsch bekamen.

Insgesamt eine wunderbare Woche mit Gelegenheit zu Begegnung und Austausch mit Menschen unterschiedlichster Herkunft. Gerne komme ich wieder und begleite eine Yogagruppe!
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