Spruch der Woche


08.04.2019

Die Geschichte der Glücksbohnen

Es war da mal eine Frau, die verließ nie ihr Haus, ohne vorher eine Handvoll Bohnen einzustecken. Was sie damit tat?

Sie ließ jedes Mal, wenn sie etwas Schönes erlebte …
… ein Lächeln im Vorübergehen
… eine freundliche Begegnung
… eine zärtliche Berührung
… ein gutes Gespräch
… ein Sonnenstrahl auf der Nase
… eine Blume am Wegesrand
… ein Regenbogen
… Erdbeerkuchen mit Sahne…
… jedes Mal ließ sie eine Bohne von der einen in die andere Jackentasche wandern.

Wenn sie dann am Abend in der „Erntetasche“ nachschaute, waren es mehrere Bohnen an einem Tag, die die Jackentasche gewechselt hatten. An manchen Tagen war es auch nur eine einzige Bohne, die sie dort fand. Jeden Abend setzte sie sich hin und zählte ihre Glücksbohnen, wobei sie sich an die schönen Momente des Tages erinnerte. Und sogar, wenn sie nur eine einzige Bohne aus ihrer Tasche zog, war sie sich darüber bewusst:
Auch für diesen einen Moment des Tages hatte es sich gelohnt zu leben, dieser eine Moment hatte aus einem gewöhnlichen Tag einen besonderen gemacht.